Prithu Sanyal

Schlagwort: poem-05 (বাংলা)

  • Verlangen

    Verlangen

    Manchmal will ich
    explodieren, schreien.
    Schreiend sagen,
    in dieser ganzen Welt geht es niemandem gut,
    vom Neugeborenen
    bis zum halbtoten Greis, niemandem geht es gut.
    Ich will, wie ein einsamer Wanderer,
    still auf irgendeinen Berggipfel steigen
    und mit meinem Schrei den Horizont zerreißen,
    schreiend sagen,
    kein Mensch gehört einem anderen.
    Ich will, wie der Verrückte an der Kreuzung,
    mir auf die Brust schlagen und sagen,
    alle Menschen dieser Welt sind Bastarde.
    Ich kann nicht, ich kann nicht schreien,
    von allen Seiten würgen mir die Kehle
    die Makler der Beziehungen.
    Von der Straßendirne im fernen Viertel
    bis zur Ehefrau, dem Herrn im Haus.
    Alle würgen mir die Kehle.
    Sie sagen, halt’s Maul, du Bastard.
    Ich halte den Mund,
    und döse dahin
    wie ein herrenloser Hund, der auf dem Gehweg schläft.
    Allein murmle ich vor mich hin,
    niemandem geht es gut,
    kein Mensch gehört einem anderen,
    jeder Mensch ist ein ganzer Bastard,
    und ich bin ein leibhaftiger Bastard.