Wir beide,
in einer Nacht des Kennenlernens,
hielt ich plötzlich, einmal, für einen Augenblick,
Julias Hand.
Wann genau, aus welchem Grund
ich damals Julias Hand hielt,
weiß ich nicht mehr.
Ich weiß nur noch,
unsere Nacht verging mit Geschichten,
die Nacht des ersten Kennenlernens.
Nebenbei öffneten wir,
eine nach der anderen, zwei
Flaschen Rotwein.
Wann genau, aus welchem Grund
ich in jener Nacht
Julias Hand hielt.
Weiß ich nicht mehr.
Ich weiß nur noch,
Julia trug
ein weißes Wollkleid.
Ich erinnere mich,
im sanften Licht ihres Wohnzimmers
sass mir keine Göttin gegenüber,
auch keine Leichtfertige — nur ein Mädchen.
Nur ein Mädchen.
Ihre verzauberten Augen,
die trug sie in jener Nacht.
Der Nacht des Kennenlernens.
Der Nacht unseres ersten Treffens.
Ich weiß nicht, wann. Genau wann
das Morgenlicht kam
und sich ans Fenster stellte.
Kein Aufblitzen, eher als sagte es,
genug für jetzt,
lasst uns nun jeder in sein eigenes Zimmer gehen.
Danach
sagten wir einander,
an welchem Abend wieder
werden wir so sitzen, einander gegenüber! Sag es mir!