Es ist lange her, dass ich zu Sara gegangen bin,
habe Saras Ruf nicht mehr beantworten können, und doch
bleibt die Erinnerung an eine Nacht,
die Erinnerung an eine Vereinigung.
Auf dem Höhepunkt jener Vereinigung, wenn ein Mann die Welt vergisst,
sah ich Sara in die Augen
und sagte, ich liebe dich.
Als Misstrauen und ihre klugen Lider zuckten,
korrigierte ich mich, änderte meine Worte.
Nein, ich liebe die Vereinigung, deine Vereinigung.
Jene Vereinigung, von der unsere Väter, Großväter, Urgroßväter
tausend Jahre lang träumten und träumend starben.
Erst als jene Vereinigung ihre Erfüllung fand, verliebte ich mich in Sara.
Ich bin kein Gott, höchstens ein Vishwamitra.
Es ist lange her, dass ich zu Sara gegangen bin,
habe Saras Ruf nicht mehr beantworten können, und doch
bleibt die Erinnerung an eine Nacht,
die Erinnerung an eine Vereinigung.
Die Erinnerung an eine epische Vereinigung.
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Epische Vereinigung
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Das Heilige Gesicht
Ihr geheiligtes Gesicht —
an irgendeinem schönen Fluss, in einem Leben,
war ich ihm begegnet,
wie ein einsamer Star, oder einer, der wandernd mit sich selbst spricht.
Wie das Quaken, das ein Frosch im Tümpelwasser seinem eigenen Quaken zurückruft.
Genau so war ich ihr begegnet.
Ich war ihr unter irgendeinem Shimul-Baum begegnet,
getragen auf den Flügeln dichten Nebels, im Tau einer unbekannten Morgendämmerung.
Wo plötzlich am Ufer des Haor ein nacktes Kind erscheint,
das unter dem Hijol-Baum ihr geheiligtes Gesicht trägt, ihr schlichtes Lächeln.
Ich war ihr begegnet
am Rand irgendeines unbekannten Dorfes, im dämmernden Feld,
mit den quakenden Enten, die auf den Ruf eines jungen Mädchens heimkehren.
Unter einem Himmel voll tiefen Rosenlichts,
wie das Dach einer Sandbank am Lakha- oder Rongia-Fluss,
wenn die Bambusblätter raschelnd mit dem Wind sprechen.
Ich war ihr begegnet an einem Monsun-Abend
auf einem Weg, begraben unter Kadam-Blüten.
Und tausend Jahre lang bleibt ihr geheiligtes Gesicht
wach, über dieser weiten Erde. -
Auf Nimmerwiedersehen
Du bist nicht mein Typ,
Nein.
Das stimmt nicht.
Du bist wirklich
nicht dieser Typ.
Welcher
bislang unbekannt ist.
Leb wohl,
für immer. -
An Susmita
Ich erinnere mich an Susmita,
in deren unschuldiges Gesicht ich, unverwandt,
jahrhundertelang, tausend Jahre lang
hätte blicken sollen.
Plötzlich
sehe ich heute auf ihrem Gesicht
hat sich Dunkelheit gesammelt.
Fort ist
jener makellose Glanz.
Ein Schatten ist dort gefallen —
die Kralle der Eifersucht. -
Dein Balkon
Es gibt doch
noch viele weitere Balkone in dieser Stadt.
Es gibt
schöne Frauen mit offenem Haar auf jenen Balkonen.
Im brautschau-artigen Abendlicht
blicken auch sie zur Straße.
Und doch!
Nicht ein einziges Mal
spähe ich zu ihren Balkonen,
oder zu jenen!
Warum ist es
allein dein Balkon,
auf den meine Augen immer wieder fallen! -
Labonya
It was said
that holding Labonya’s hand
I would cross forests,
one after another.
And I, all alone,
keep staring
at my own pitiful eyes,
unmoving. -
Eliza, Meine Geliebte
Ich starre immer wieder in Elizas Augen,
reibe meine Lippen an ihren Lippen.
In dieser Stadt bleibt mir, zu ihr zu gehen,
der einzige Ausweg.
Zumindest für jemanden,
der so arbeitslos und beschäftigungslos ist wie ich.
Elizas Preis ist sehr niedrig,
nur zwanzig Euro.
Für zwanzig Euro eine Frau,
ein Frauenkörper.
Die Bedingung mit Eliza war,
keinerlei Eindringen,
nur äußere Berührung, Zunge und Lippen.
Oder gegenseitiges Reiben.
Und doch,
Eliza.
Entblößt sich,
vollkommen unbekleidet.
Zieht, eins nach dem anderen, all ihre Unterwäsche aus.
Und
löst alles an mir.
Ich bin, wieder und wieder, erstaunt.
Selbst Prostituierte küssen, sobald es zum Eindringen kommt,
nicht mehr die Lippen.
Und doch,
Eliza.
Küsst meine Lippen,
zieht mich in eine Umarmung,
als wäre ich der Geliebte hundert vergangener Leben.
Ich verliere mich,
einmal Geliebter,
einmal Kunde,
streiche mit der Hand
über Elizas Brust und ihr Geschlecht.
Und doch,
Eliza.
Bleibt für mich eine Straßendirne,
die man
für zwanzig Euro haben kann.
Und doch,
Eliza.
Verlangt beim Gehen fünf Euro mehr.
Unter der Bedingung,
dass es beim nächsten Mal
für zehn Euro erledigt sei.
Ich starre
weiter in Elizas Augen.
Mit einem Meer der Sehnsucht in mir
sehe ich dort nur Leere.
Nein.
Dort ist keine Liebe,
dort ist kein Verlangen.
Keine Liebe.
Kein Geliebter, keine
Sehnsucht eines Mannes.
Ich kehre zurück,
die Verzweiflung tragend,
kein Geliebter, kein Mann gewesen zu sein. -
Vereinigung
Wir werden zueinanderfinden,
immer wieder.
Und doch
wird unsere Vereinigung
niemals geschehen. -
Es Geht Schon Irgendwie
Es ist nicht so,
dass mich jemand gefragt hätte,
wie es mir geht.
Und doch will ich es sagen,
will es ihr mitteilen,
Anindita mitteilen.
Ihre eigene, mir beigebrachte Redewendung,
„Es geht schon irgendwie.“
Ja,
es geht schon irgendwie.
Glaub mir,
glaub mir, Anindita.
Es geht schon irgendwie.
Nur, ohne zwei Schlaftabletten
kommt heutzutage kein Schlaf mehr. -
Khadijatul Kobra
Still, let Anindita’s word prove true,
let her wish come true.
Let one more name
be added to Prithu’s list of exes.
Let the name Khadijatul Kobra be added.
To a list of a thousand, countless exes,
what harm is there in one more name!
So what,
an Islamic name entering an atheist’s list of exes.
What harm does that do!
Does love change because of it!
Prithu loves her too.
The one who said, only after praying five times a day
would love, or love’s full measure, come to pass.
And who, if she wore a cap on her head, beads in her hand,
thought love might be found!
After countless attempts,
does a person really change!
Does the man change,
or the human,
who seeks love in a woman’s heart!
Or
does her word change,
the one who said,
even being your ex is good fortune!